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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Alles rund um Michel Vaillant
Tobias O. Meißner ( Gast )
Beiträge:

07.04.2017 21:06
Das achte Album: "Der 8. Fahrer" antworten

Hallo,

länger als ein Jahr hat's gedauert, bis ich mal wieder dazu gekommen bin, mich Michel Vaillant zu widmen, dafür ist mein Beitrag diesmal ein kleiner Roman geworden:

- Das achte Album heißt "Der 8. Fahrer", das ist schon einmal sehr clever. Es ist, als seien die Alben die Fahrer im Rennstall Jean Graton, die von ihm auf die Reise geschickt werden, um sich möglichst gut im internationalen Comicrennen zu platzieren.
- S. 3: Stolz präsentiert uns Graton einen neuen Wagen, den Vaillant Ipharra (mit einer Lupe kann man den Schriftzug gleich im ersten Bild ausmachen.) Michel lässt uns im vierten Bild die Fahrertür offen, damit wir uns die Armaturen genau anschauen können. Das ist ein bisschen wie in dem Film "Die Truman Show".
Eigenartig finde ich den Schriftzug der Vaillant-Werke im ersten Bild. Es sieht aus, als würde das Werk VAITTANTE heißen, denn was unterscheidet die beiden Ls eigentlich von dem T? Ich glaube kaum, dass eine Firma ein so missverständlich leserliches Logo installieren würde.
- S. 4: "Morgen, meine Herren", sagt Michel beim Hereinkommen - und ignoriert dabei die anwesende Dame. Ich dachte, Franzosen sind galanter. Aber Michel in seinem ewigen "Mädchen sind doof"-Universum ist ja auch das Thema der folgenden Seiten.
- S. 7: Vater Vaillant freut sich über ein Fahrrad, als hätte er nie eins besessen, sich nie eins leisten können und sei kein Autonarr.
- S. 9: Nach der obersten Bildzeile (also nach Bild 3) hätte ich mir fast gewünscht, Michel würde zur Begründung sagen: "Papa, ich bin homosexuell." Aber das ist natürlich nur ein (wahrscheinlich von Graton unbeabsichtigter) Subtext, Michel ist mit Steve ja nur befreundet und wohnt gerne mit ihm zusammen. So wie Cary Grant und Randolph Scott halt... ;-)
Im letzten Bild von S. 9 wird - wie auch im allerersten Bild dieses Albums - betont, wie sportlich Michel Toreinfahrten nimmt. 
- S. 11: Die Ansammlung der Fahrer (eine tolle Storyidee übrigens, mit viel Entwicklungspotenzial für zukünftige Geschichten; famos im Nachwort die genaue Auflistung, in welchen Alben wir die einzelnen Figuren wiedersehen werden - das ist nicht nur von den Nachwortautoren gut recherchiert, sondern zeigt eben auch Gratons Tendenz zur weitverzweigten Saga) ist ziemlich stereotyp. Man kann den Briten, den Deutschen und den Ami schon als solche erkennen, bevor sie überhaupt vorgestellt werden. Dennoch ist es nicht selbstverständlich, Anfang der 60er - also weniger als zwanzig Jahre nach dem Krieg - einen neutralen/positiven Deutschen in einem französischen Comic zu sehen. (Aufgrund seiner Adeligkeit könnten die deutschen Rennfahrer Manfred von Brauchitsch, in den 30er Jahren aktiv, und zeitgenössischer Wolfgang Graf Berghe von Trips hier Pate gestanden haben.) Graton hält es da wie Gene Roddenberry bei "Star Trek" und versucht lieber, die Völker zusammenzuführen, als sie zu trennen.
Yves Douléac ist nicht wiederzuerkennen nach seinem Auftritt als "juvenile delinquent" in Album 4.
Von den Fahrern scheint übrigens der Amerikaner Roy Johnson der beste zu sein, er ist der einzige, der schon einmal ein Rennen gewonnen und bei einem anderen den 2. Platz belegt hat. Gefolgt vom Deutschen und dem Italiener mit jeweils zwei dritten (= Podiums-) Plätzen.
- S. 12: Interessante Vertragsdetails: Für ihre Ausbildungsstipendien verpflichten sich die Fahrer für ZEHN JAHRE bei Vaillant. Ein solcher Knebelvertrag wäre heutzutage undenkbar, selbst die Weltmeisterschaftspiloten der Formel Eins unterschreiben immer nur für wenige Jahre (und die Rennställe wollen das auch gar nicht anders.) Ebenfalls exzentrisch: Ein Formel-Eins-Fahrer bildet Rallyefahrer aus. Aber das ist Jean Gratons Wunsch geschuldet, sämtliche Aspekte des Motorrennsports zu berücksichtigen, Michel muss da eben ein menschliches Allzwecktaschenmesser sein. 
- S. 12 und folgende: Jean Graton in seinem Element: sportliche, fleißige junge Männer unter sich. Wie sie leben, wie sie ein Team werden, aber auch latent konkurrieren. Man spielt eher Rugby als Fußball, weil das noch körperbetonter, ruppiger ist. (Als Übungsleiter müsste Michel hier eigentlich den Schiedsrichter geben, aber nein, er spielt mit.) (Nebenbei bemerkt: Graton nimmt hier das Rugbyspiel aus "Asterix bei den Briten" um etwa drei Jahre vorweg. Dies ist offensichtlich ein Jahrzehnt, in dem sich französische Comics für Rugby begeistern.)
- S. 15: Wieder muss ich an Gene Roddenberry denken: Wie in der zweiten Staffel von "Star Trek" (1967) soll auch bei Vaillant ein junger Russe mit an Bord kommen. Die Russen sind mitten im Kalten Krieg einfach die unheimlichste Nation für den Westen, das birgt großes Konfliktpotenzial. Und auch hierbei ist Graton ein paar Jahre früher am Zug als die TV-"Konkurrenz".
Schön, dass der oben angesprochene Knebelvertrag zum Problem wird.
- S. 16: "La Jonquière" hat ein eigenes Straßenabfahrtsschild.
- S. 17: Roy Johnson ist tatsächlich der Superman im Team. Wie auch bei Steve Warson merkt man Graton die Amerikabegeisterung an. Bild 5: Ein Ort namens "Kitzbühl" existiert nicht, der heißt Kitzbühel. Aber ich hoffe, dass Toni Sailer zu Lebzeiten erfahren hat, dass er in einem französischen Comic erwähnt wird, das hätte ihn bestimmt gefreut. Oder ist es im französischen Original jemand anderes? Jean Graton outet sich jedenfalls in diesem Album als Freund auch nicht motorisierter Sportarten (ein Interesse, das er übrigens mit einem der wohl größten Comic-Künstler aller Zeiten, Charles M. Schulz, teilt, in dessen "Peanuts" Sportarten wie Baseball, Eiskunstlauf, Tennis und American Football immer wieder eine wichtige Rolle spielen.)
- S. 18, Bild 8: Michel ist kein begabter Redner. "Wir fliegen hier nicht zum Mond, wir bleiben auf der Erde und da ist Platz für alle!", ergibt keinen echten Sinn. Als wäre im Weltraum weniger Platz.
- S. 19: Ich korrigiere mich: Die Rede, die Michel in den Bildern 5 - 7 hält, hat es in sich. Hier äußert Graton eine schöne Vision, und - wichtig! - formuliert auch eine sinnvolle zivilisatorische Rolle des Sports. Diesem Gedanken sind ja auch die Olympischen Spiele verpflichtet. Es ist schade, dass es auch heute noch so viele dumpfe Leute gibt, die Sport lediglich als Ausdruck von Territorialprestige missverstehen.
Zum siebten Bild: Der Franzose Jean Behra starb 1959 in ... oje, meiner Heimatstadt Berlin, auf der AVUS. Der deutsche Wolfgang Graf Berghe von Trips (siehe meine Anmerkung zu S. 11) verunglückte 1961 in Monza tödlich. Harry Schell wiederum war ein Amerikaner, der 1960 der regennassen Fahrbahn von Silverstone im Training zum Opfer fiel. Das sind drei Todesfälle, die 1962/3 noch sehr frisch im Gedächtnis waren.
- S. 21: Im 18. und 19. Jahrhundert sprach der russische Adel mit Begeisterung französisch, viele russische Romane aus dieser Zeit sind voller französischer Textstellen, z. B. "Krieg und Frieden" - es ist also gar nicht so weit hergeholt, dass Russen sich in dieser Sprache gut auskennen.
- S. 22, vorletztes Bild: Den Begriff "Warmduscher" gab es in den 60er Jahren bestimmt noch nicht. Abgesehen davon, dass ich im Vaillant-Kontext die Bezeichnung "Schattenparker" witziger gefunden hätte, würde ich davon abraten, "Michel Vaillant" so modern wie möglich zu übersetzen, denn man sieht doch auf jeder Seite anhand der Autos, dass es sich nicht um einen Gegenwarts-, sondern quasi um einen Historienroman handelt. Das ist ja eine der großen Stärken von "Michel Vaillant" - dass es eine minutiöse Chronik ist von mehr als fünfzig Jahren Motorsportgeschichte. Die Sprache sollte dem entsprechen.
S. 33, 2. Bild: Holla, wer ist denn die mit der Sonnenbrille am rechten Rand? Die Episode mit den hübschen jungen Damen wird gar nicht weiter auserzählt, vielleicht, um die lesende Jugend nicht auf unsittliche Gedanken zu bringen.
- S. 34, erstes Bild: Die "Kamera" ist hinter dem Feuer "montiert" und "filmt" aus dem Kamin heraus - das hat Jean Graton bestimmt in einem Spielfilm gesehen.
Letztes Bild: Michel denkt in jeder Lebenslage an Steve. In bin wirklich gespannt, ob er später genauso intensiv an seine Frau Francoise denken wird, oder ob es sich dabei um ein Ehe-Arrangement handelt, eine Schein-Ehe, um Gerüchte zum Verstummen zu bringen...
- S. 36, letztes Bild: Was für ein Cliffhanger! Hier war garantiert eine "Tintin"-Episode zuende.
- S. 37, drittletztes Bild: Erneut gefällt mir, was Michel hier sagt. So etwas kann für heranwachsende Comicleser tatsächlich ein guter Tipp sein: Dass man es sich nicht zu einfach machen soll, indem man die Probleme auf "nächstes Jahr" verschiebt. So gerät man nämlich in eine Schuldenfalle, ob finanziell oder in Sachen Arbeitspensum oder sonstwie. Graton nimmt in diesem Album die Pädagogik sehr ernst. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits Vater von drei Kindern war.
- S. 39, Bild 7: Wieder so eine pädagogische Predigt, wieder angemessen und sachlich richtig.
- S. 40: Ach ja, da war ja noch was ... Rennsport! Auf S. 40 von 64 Seiten erstmals in diesem Album zu sehen!
Die viertägige Rallye "Neige et Glace" gibt es immer noch, und immer noch mit Nachtfahrten (siehe Bild 2), sie wurde jetzt im Februar 2017 zum 63. Mal ausgetragen. Der zweifache Sieger René Trautmann war übrigens Franzose, trotz seines deutsch klingenden Nachnamens. Ein Video aus den 60er Jahren habe ich nicht finden können, war aber erstaunt, dass mehrere Wagen, die 2017 teilnahmen, aussahen, als könnten sie auch schon mit Vaillantes jungem Team in den 60ern um die Wette gefahren sein. Es scheint sich inzwischen also um eine Art Oldtimer-Rallye zu handeln, nicht mit uralten Oldtimern, sondern mit Wagen, die es seit Bestehen dieser Rallye gibt - lebendig erhaltene Vaillant-Nostalgie sozusagen! Wer's nicht glaubt, kann hier einen Blick auf die Teilnehmer von 2017 werfen und diese mit dem Album vergleichen: https://www.youtube.com/watch?v=hV6S0Bso-6Y
- S. 41/2. Die Rallye Lyon-Charbonnières hieß von 1960 bis 1972 eigentlich vollständig Rallye Lyon-Charbonnières-Stuttgart-Solitude und galt als Deutschlandrallye. 1963 gewann hier René Trautmann (siehe S. 40) - und es gab ein weibliches Fahrerteam, bestehend aus Claudine Bouchet und Francoise (!) Vallier! Hier hätte Michel seine Heiratsprobleme lösen können (vgl. S. 8. Bild 7: "Michel könnte ja eine sportliche Frau heiraten")... Auch diese Rallye gibt es heute immer noch, sie ist keine Nostalgieveranstaltung, sondern Teil des eWRC-Rennkalenders, und findet Ende April 2017 zum 69. Mal statt. 
(Schön, dass auf S. 42 ein Vaillante auch einfach einmal ganz profan den Geist aufgibt. Das passiert den Spitzenrennteams dieser Welt andauernd, dem Werk Vaillant eher selten.)
- S. 44: Die Tulpenrallye gibt es heute ebenfalls noch, auch sie ist seit 1992 eine Oldtimer-Rallye (die Wagen müssen vor 1972 gebaut worden sein, Album 8 wäre also voll qualifiziert), und findet im Mai zum 64. Mal statt. Ich finde es sehr bemerkenswert, dass nun schon bei zwei der drei bislang in diesem Album erwähnten Rallyes die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Ich könnte mir vorstellen, dass deswegen das Michel-Vaillant-Album 8 unter diesen ganzen Oldtimer-Rallye-Enthusiasten Kultstatus besitzt.
Die hübsche Homepage der Tulpenrallye findet sich hier: http://www.tulpenrallye.nl/?lang=en 
Man kann sehen, dass der Name "Tulpenrallye" auch im Englischen beibehalten wird.
Zandvoort gehört heute nicht mehr zu den Austragungsorten, dafür unter anderem Tegernsee und Feldkirch. Die aktuelle Route findet sich auf der Homepage. (Im Archiv kann man sich die Teilnehmer und Ergebnisse des Jahres 1962 anschauen: Wenn ich das Holländisch richtig verstehe, haben in diesem Jahr zwei Frauen, nämlich Pat Moss und Ann Riley, die Rallye gewonnen! In Jean Gratons Kopf rumorte es diesbezüglich vielleicht bereits, aber es vergingen noch dreizehn weitere Jahre, bis seine weibliche Fahrerin/Heldin Julie Wood das Licht der Welt erblicken sollte...)
- S. 47: Die Europa-Bergmeisterschaft (FIA European Hill Climb Championship) gab es schon in den Jahren 1930 bis 1933, dann erst wieder seit 1957 bis heute. Heutzutage fährt man zwölf lange Etappen in zwölf verschiedenen Ländern. Der Col de la Faucille ist als Austragungsort nicht mehr mit dabei, stattdessen führt die französische Etappe aktuell auf den Col St. Pierre.
- S. 48: Alpenrallye? Die heutige Kitzbüheler Alpenrallye kann hier nicht gemeint sein, die gibt es erst seit 30 Jahren (übrigens auch wieder eine Oldtimer-Veranstaltung, in der auch "Oldtimer" wie Hans-Joachim Stuck mitfahren.) Der Stelvio-Pass heißt auf deutsch Stilfser Joch, und wird eher für Radsport als für Motorsport genutzt, aber womöglich fand dort im Jahre des "Club V" einmalig die italienische Etappe der Europa-Bergmeisterschaft statt. Jedenfalls gilt das Stilfser Joch als einer der beeindruckendsten Straßenverläufe der Welt, Jean Graton musste da einfach mal seine Vaillantes hinschicken.
- S. 51: Zur Rallye Lüttich-Sofia-Lüttich steht alles Wissenswerte im Nachwort. Heutzutage unvorstellbar bzw. illegal: Ein Autorennen auf ganz normalen, ungesperrten, also von Alltagsverkehr befahrenen Straßen. In Bild 1 ist mir aufgefallen, dass die Zuweisung der Farben schon deutlich macht, mit welchem Team Michel am meisten sympathisiert, denn Blau ist nun einmal (siehe S. 33, Bild 4!) "seine" Farbe und die Hauptfarbe von Vaillant.
- S. 52, Bild 2: Die Jugoslawen der 60er Jahre werden beschrieben wie hinterwäldlerische Eingeborene in einem Tarzanfilm: Sie mögen Autos nicht besonders und werfen Steine nach ihnen. Vielleicht liegt das daran, dass die Autos wie Verrückte durch ihre Dörfer brettern und das Leben der dort wohnenden Kinder gefährden?
- S. 54, Text nach Bild 3: Ich finde es sehr verblüffend, dass die Presse Wind gekriegt hat von dem "Fall Vaillant". Im Grunde genommen handelt es sich doch um eine interne Meinungsverschiedenheit zwischen dem Seniorchef und einem seiner Söhne. Niemand sonst weiß davon. Wer von den dreien ist denn also vor die Presse getreten und hat den internen Konflikt ausgetratscht? Wer auch immer das war (und eigentlich kann es nicht Michel gewesen sein), hat dadurch dem Werk Vaillant mehr Schaden zugefügt als der Konflikt an sich. Oder irre ich mich da und es handelt sich vielmehr um geschicktes Marketing? Immerhin sind die Reporter ganz heiß auf diese Story, wie man unten auf der Seite sieht...
- Bild 4: Das ist wirklich ein hübsches Wimmelbild. Die vier Vaillantes stehen oberhalb der Bildmitte, erkennbar an ihren acht Fahrern in den hellblauen Overalls.
- S. 61 unten: "jugoslawische Hölle", S. 62 oben: "feindliches Land". Graton übertreibt hier etwas, macht aus Jugoslawien die Sahara, aber das soll natürlich die Spannung erhöhen. Stark auf S. 62 im ersten Bild das Licht auf den Steinen und vor allem das Licht des Autos weiter hinter, der einzige Vertraute in der Fremde, wenngleich wahrscheinlich ein Konkurrent.
- S. 62, unten mitte: Da ist der Stelvio ja schon wieder, vgl. S. 48.
- S. 64: Schönes Ende mit sportlicher Fairness überall. Michels Erläuterungen am Ende hätte es gar nicht gebraucht. Und Jean Graton und Michel sind schon ganz aufgeregt: Im nächsten Band kehrt Steve Warson zurück! 

Dem famosen und informativen Nachwort möchte ich an einer Stelle widersprechen: Auf S. 65 links in der Mitte wird die Vermutung geäußert, dass Jean Graton noch nicht vorhatte, die beiden "unterschiedlichen Charaktere" Michel und Francoise zusammenzubringen. Aber welche andere Funktion soll Francoise sonst haben? Nur zu nerven? Nein, was sich neckt, das liebt sich, und Graton plante von ganz langer Hand, dass Francoise Michels große Liebe wird. Ähnlich wie Hal Foster bei Eisenherz und Aleta, die sich zwar -anders als Michel und Francoise - sofort heftig ineinander verknallen, sich dann aber (aufgrund eines Missverständnisses) entzweien, sogar zu Feinden werden, und sich dann nur langsam wieder annähern - es vergehen auch in Echtzeit Jahre bis zu ihrer Hochzeit.

in diesem Sinne:
liebe Grüße
Tobias

Old Rein ( Gast )
Beiträge:

26.05.2017 22:11
#2 RE: Das achte Album: "Der 8. Fahrer" antworten

Wow, das war lang; ich kam nur bis Seite 12 von dir. Da ich diesen Band gerade letzten Monat selbst auch erneut gelesen hatte, werde ich mir den Band noch einmal oeffnen und mit deinen Bemerkungen vergleichen!

Super! Danke!

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